4. Dan für unsere Annelies


Als Therapie für die ständige Verkühlung ihres Sohnes Bernd empfahl Mag. Annelies Hilmar der zuständige Kinderarzt einen einmonatigen Aufenthalt am Meer. Diesen Rat befolgend, fuhr sie mit ihrem Bernd nach Primosten im heutigen Kroatien und lernte dabei am Strand einen Engländer kennen, der Bernd bestens zu unterhalten verstand. So warf er ihn zum Spaß mittels eines Judowurfes auf eine große Luftmatratze und rief dabei mit lachender Stimme immer wieder: „That`s Judo“! Nach ihrer Rückkehr erfuhr Annelies von einem Judoanfängerkurs des Judoclubs TSV Hartberg. Sie nahm daran teil und ist seit damals, wie sie selber sagt: „beim Judo picken geblieben!“ Ihr Trainer war der damals 20-jährige Student Rupert Wagner, später Professor und Technischer Direktor und Vizepräsident des Steirischen Landesverbandes.

 

Bereits nach der Prüfung zum Orangen Gurt, ein Jahr später, leitete sie die Trainingseinheiten ihres Klubs, da ihr Trainer zum Bundesheer einberufen wurde. Um ihre „Schützlinge“ in jeder Hinsicht bestens zu betreuen, schloss sie die Ausbildung zum Lehrwart und in Folge im Jahr 1991 auch die staatliche Trainerausbildung erfolgreich ab. Die Prüfung zum 1. Dan (Schwarzgurt) legte sie am 23. 10. 1977 erfolgreich ab. Den 2. Dan erreichte sie im Jahre 1979 und die Prüfung zum 3. Dan gelang ihr im Jahre1981. Für den Steirischen Judoverband leitete sie 5 Jahre lang (1992-1997) sehr erfolgreich das Schülerrefer

 

Auch sportlich betrachtet war sie stets erfolgreich. In den Jahren 1973 – 1976 war sie bei den Steirischen Meisterschaften (Klasse bis 56kg) immer in den Medaillenrängen und 1977 und 1978 war sie Steirische Meisterin. 1983 gewann sie das Steirische Ranglistenturnier.

 

Vor dem „Judo – Phänomen“ Annelies Hilmar verbeugt sich ganz „Judo-Österreich“ und als sichtbares Zeichen der Anerkennung wurde ihr nach einstimmigem Beschluss des Österreichischen Judoverbandes zu ihrem 80. Geburtstages und für 50 Jahre ununterbrochenem Judotrainings der 4. Dan verliehen. Auf dem Foto wird Annelies (mit Urkunde und Blumenstrauß) von einer Abordnung ihrer Klubkollegen herzlich zu dieser einmaligen Auszeichnung gratuliert.

 

Sie wird auch in Zukunft auf der Judomatte zu bewundern sein, denn Judo ist ihr Lebenselixier. Ihre Liebe zu Judo ist deshalb erklärbar, weil sie sich schon immer mit den Zusammenhängen zwischen Körper, Geist und Seele befasste. Sie lente schon in ihrer Schulzeit Menschen kennen, die ihr auf diese komplexen Fragen stets logische Antworten geben konnten, und einer der Grundsätze von Judo ist es ja Körper, Seele und Geist im Einklang zu bringen. Daher stellt sich die berechtigte Frage, ob Annelies Judo entdeckt hat, oder aber ob Judo die Annelies entdeckt hat. Eines ist klar: Judo und Mag. Annelies Hilmar gehören zusammen, wie der Mensch zur Natur, wie der Tag zur Nacht, wie die Flüsse zum Meer, wie die Sonne zur Erde. Annelies ist Judo und Judo

Bericht: Franz Bergmann

4. Dan für unsere Annelies

Als Therapie für die ständige Verkühlung ihres Sohnes Bernd empfahl Mag. Annelies Hilmar der zuständige Kinderarzt einen einmonatigen Aufenthalt am Meer. Diesen Rat befolgend, fuhr sie mit ihrem Bernd nach Primosten im heutigen Kroatien und lernte dabei am Strand einen Engländer kennen, der Bernd bestens zu unterhalten verstand. So warf er ihn zum Spaß mittels eines Judowurfes auf eine große Luftmatratze und rief dabei mit lachender Stimme immer wieder: „That`s Judo“! Nach ihrer Rückkehr erfuhr Annelies von einem Judoanfängerkurs des Judoclubs TSV Hartberg. Sie nahm daran teil und ist seit damals, wie sie selber sagt: „beim Judo picken geblieben!“ Ihr Trainer war der damals 20-jährige Student Rupert Wagner, später Professor und Technischer Direktor und Vizepräsident des Steirischen Landesverbandes.

 

Bereits nach der Prüfung zum Orangen Gurt, ein Jahr später, leitete sie die Trainingseinheiten ihres Klubs, da ihr Trainer zum Bundesheer einberufen wurde. Um ihre „Schützlinge“ in jeder Hinsicht bestens zu betreuen, schloss sie die Ausbildung zum Lehrwart und in Folge im Jahr 1991 auch die staatliche Trainerausbildung erfolgreich ab. Die Prüfung zum 1. Dan (Schwarzgurt) legte sie am 23. 10. 1977 erfolgreich ab. Den 2. Dan erreichte sie im Jahre 1979 und die Prüfung zum 3. Dan gelang ihr im Jahre1981. Für den Steirischen Judoverband leitete sie 5 Jahre lang (1992-1997) sehr erfolgreich das Schülerrefer

 

Auch sportlich betrachtet war sie stets erfolgreich. In den Jahren 1973 – 1976 war sie bei den Steirischen Meisterschaften (Klasse bis 56kg) immer in den Medaillenrängen und 1977 und 1978 war sie Steirische Meisterin. 1983 gewann sie das Steirische Ranglistenturnier.

 

Vor dem „Judo – Phänomen“ Annelies Hilmar verbeugt sich ganz „Judo-Österreich“ und als sichtbares Zeichen der Anerkennung wurde ihr nach einstimmigem Beschluss des Österreichischen Judoverbandes zu ihrem 80. Geburtstages und für 50 Jahre ununterbrochenem Judotrainings der 4. Dan verliehen. Auf dem Foto wird Annelies (mit Urkunde und Blumenstrauß) von einer Abordnung ihrer Klubkollegen herzlich zu dieser einmaligen Auszeichnung gratuliert.

 

Sie wird auch in Zukunft auf der Judomatte zu bewundern sein, denn Judo ist ihr Lebenselixier. Ihre Liebe zu Judo ist deshalb erklärbar, weil sie sich schon immer mit den Zusammenhängen zwischen Körper, Geist und Seele befasste. Sie lente schon in ihrer Schulzeit Menschen kennen, die ihr auf diese komplexen Fragen stets logische Antworten geben konnten, und einer der Grundsätze von Judo ist es ja Körper, Seele und Geist im Einklang zu bringen. Daher stellt sich die berechtigte Frage, ob Annelies Judo entdeckt hat, oder aber ob Judo die Annelies entdeckt hat. Eines ist klar: Judo und Mag. Annelies Hilmar gehören zusammen, wie der Mensch zur Natur, wie der Tag zur Nacht, wie die Flüsse zum Meer, wie die Sonne zur Erde. Annelies ist Judo und Judo

Bericht: Franz Bergmann






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